Muskeltest

Warum Muskeltest?

Der Muskeltest dient als Biofeedback-Instrument, was soviel heisst wie Körperrückmeldung. 

Auf den Muskeln „trifft“ sich alles: Nervensystem, Blutkreislauf, Lymph- und Meridiansystem und somit auch unsere Emotionen und Gefühle, wie auch unsere Gedanken. Ist eines dieser Systeme im Ungleichgewicht, d.h. es sind Prozesse im Gang welche für den Körper und/oder die Psyche ein Zuviel bedeuten, so wird dieser Stress im Muskeltest sichtbar.

Emotionen, Gefühle und Gedanken „treffen“ sich auf den Muskeln? Wie kann ich mir das vorstellen?

Nehmen wir an jemand erschreckt uns, wir empfinden Angst und ziehen automatisch die Muskeln der Schultern und des Halses zusammen. Damit wollen wir uns schützen, den Angst kann Gefahr bedeuten.

Oder ein anderes Beispiel. Heute fühlen wir uns gut, wir sind uns sicher, ruhen im Selbstwertgefühl. Unsere Körperhaltung ist dadurch bestimmt aufgerichtet und unser Kopf gerade, wir gehen nicht vornübergebeugt mit Blick auf den Boden.

Auch hier zeigt sich eine Körperhaltung, respektive einen gesunden Muskeltonus, welche unsere positiven Gedanken und Gefühle widerspiegelt. So kann aufgrund unserer Körperhaltung, respektive der Anspannung oder Entspannung der Muskeln, viel über das Wohlbefinden ausgesagt werden.

Übrigens, gerade die Hals- und oberen Schultermuskeln gehören zum Blasenmeridian welche auf der emotionalen Ebene vor allem mit dem Thema Angst und Scham verbunden ist. 

Und wie wird der Muskeltest ausgeführt und was hat er mit Energie zu tun?

Ein Muskeltest wird in bequemer Kleidung durchgeführt.In der ersten Sitzung wir der Muskeltest und seine Bedeutung für die Begleitung erklärt. In diversen „Vortests“ wird das Muskeltesten gemeinsam geübt. Durch leichten und gezielten Druck mit der Hand, ca. 2 Kilo Belastung, wird ein Muskel in seiner aktiven Haltung getestet. Oftmals wird dazu ein Muskel am Arm verwendet. Als Kinesiologin kann ich mit 42 verschiedenen Muskeln arbeiten, respektive  diese testen und wenn nötig ausbalacieren. 

Mit dem Muskeltest wird also überprüft, ob ein Muskel fähig ist, ein Gelenk zu verriegeln. Dies kann sich z.B. anfühlen wie ein Einrasten, wenn der Muskeltest „stark“ testet. Der Arm, respektive der Muskel bleibt stabil, ja fast starr. Damit meine ich, auch mit erhöhtem Krafteinsatz ist es nicht möglich den Muskel runter zu drücken. Es wird jedoch nicht die Kraft des Muskels geprüft, sondern seine Position und die Energie, die im Muskel innewohnt. Ein energetisch optimal versorgter Muskel kann dem Druck beim Muskeltest mühelos standhalten. Ist die Energie blockiert, so gibt der Muskel nach. Dieses Nachgeben weist auf eine Energieblockierung im zugehörigen Organfunktionskreis hin und gibt Impulse für das weitere Vorgehen. Ein Organfunktionskreis besteht aus einem oder mehreren Muskeln, einem Meridian und dessen Akupunkturpunkten plus die damit verbundenen Organe und Gehirnareale.